9Weine
Wine image
EUR 
Wine Bottle
Leithaberg DAC rot Siegerwein
Leithaberg
Weingut Sommer

Leithaberg DAC Blaufränkisch 2013

Unsere Weinempfehlungen für Dich:

statt € 129,40
EUR 119,00

Weingut Günter u. Regina Triebaumer

Weite Welt 2014

statt € 23,90
EUR 20,90

Weindaten

Produktgruppe Rotwein
Weingut Weingut Sommer
Region Österreich, Leithaberg, Donnerskirchen
Kategorie Rotwein
Rebsorte Blaufränkisch
Geschmack trocken
Ausbau 18 Monate in gebrauchten Barriques
Trinkempfehlung 18°C
Alkoholgehalt 13,5 Vol.%
Nettofüllmenge (in Liter) 0,75l
Lagerpotenzial bis 2025
Gesetzliche Angaben enthält Sulfite
Artikelnummer 20100039

Weinbeschreibung

Rote Eleganz und Mineralik vom Leithaberg. Die DAC-Weine gehören zur Reserve-Kategorie, wobei die Holznote dezent im Hintergrund wirken und den Charakter, die Eleganz und die Spannung des Weines unterstützen soll.

Leithaberg ist das einzige DAC Gebiet, wo sowohl weiße als auch rote DAC Weine gekeltert werden. Leithaberg muss man aber auch schmecken können, so der Tenor – die Würze, Mineralität und Frucht des Leithagebirges, die Frische und Eleganz der heimischen Sorten und die Authentizität des traditionellen Ausbaus der Weine. Die Südosthanglagen mit Schieferböden und der naheliegende Neusiedlersee bieten ideale Voraussetzungen für optimale Traubenreife und für charakterstarke, ehrliche Weine.

Dieser Blaufränkisch spiegelt genau diese Eigenschaften wider. Schmeckt deutlich nach Brombeeren & schwarze Kirschen, mit lebendiger Säurestruktur und eben eine unverwechselbare mineralische Note. Sehr tiefgründig und von toller Länge begleitet.

Rote Eleganz und Mineralik vom Leithaberg. Die DAC-Weine gehören zur Reserve-Kategorie, wobei die Holznote dezent im Hintergrund wirken und den Charakter, die Eleganz und die Spannung des Weines unterstützen soll.

Leithaberg ist [...] Mehr lesen

Über das Weingut

Der Himmel über Donnerskirchen!

Wenn der Kirschblütenweg direkt ins Himmelreich führt, befindet man sich mit großer Wahrscheinlichkeit in Donnerskirchen am Leithagebirge. Der Weg ist in diesem Fall natürlich nicht das Ziel, dieses liegt links den Hang hoch, man erreicht es über ein paar steile Serpentinen. Leopold Sommer Junior geht voran, ein Bussard kreist über den Wildkräuterböschungen, Insekten geben Laut und dann sagt der Winzer: "Das ist mein Paradies". Man versteht ihn augenblicklich. Der Blick schweift über den Neusiedlersee und sein Hügelland, links am Horizont die Plattenbauten von Bratislava-Petrszalka, rechts im Dunst der Fernsehturm von Szopron, hinter einem: das Himmelreich. So heißt die Lage, die Sommer mit seinen Donnerskirchner Kollegen Bayer und Liegenfeld vor einigen Jahren revitalisiert hat: ein uralter Weingarten, irgendwann in den 1950er Jahren aufgegeben, weil die damals neu aufgekommenen Traktoren im Gegensatz zu den alten Pferdefuhrwerken die Steigung schlicht nicht mehr packten, danach verwaldet und beim Wandern eher zufällig wiederentdeckt. Heute lässt sich von hier aus die Besonderheit des Weinbaus am Leithagebirge mit Füßen, Händen, Nase, Augen und Ohren begreifen. Sommer, dessen Familie seit 1698 hier ansässig, aber erst seit zweieinhalb Generationen ausschließlich im Weinbau tätig und eigentlich, wie die meisten Donnerskirchner Winzer, auf Weißweine spezialisiert ist, erzählt von der Sortenvielfalt des Gebiets, von seinen mal extrem kargen, mal eher lehmigen Böden und seinem heiß-kalten, feucht-trockenen, insgesamt also ziemlich uneindeutigen Mikroklima, mit einem (schon etwas abgedroschenen) Wort: vom Terroir. "Unser DAC-Blaufränkisch ist ein gutes Beispiel: Wir wollen ganz klar die Herkunft in den Vordergrund stellen, haben deshalb von Jahr zu Jahr auch deutliche Varianten in der Stilistik, weil wir eben versuchen, keine Routine walten zu lassen. An jedes Jahr musst du neu herangehen, du kannst im April noch keinen Plan bis in den Oktober aufstellen und wenn du es tust, weil du es halt so gelernt oder seit vierzig Jahren so gemacht hast, dann produzierst du an der Natur und am Terroir vorbei". Sommers 2013er Leithaberg DAC fällt ganz in diesem Sinne durch seine mineralische Säurestruktur auf, gepaart mit dunkler, dabei aber nicht übertrieben üppiger Würze. Der Winzer stapelt vorsichtigerweise tief: "Der Wein ist sicher kein Schmeichler. Er ist schon speziell und hat durchaus Erklärungsbedarf". Ganz unvorsichtig gilt allerdings: Probieren geht über Studieren.

Das Weinbaugebiet:

Kaum ein anderes österreichisches Weinbaugebiet verfügt über eine derartige Sortenvielfalt wie die Gegend am Westufer des Neusiedlersees, konkret die politischen Bezirke Eisenstadt und Umgebung sowie die Gemeinden Jois und Winden. Auf den von Kalk und Schiefer geprägten Böden an den Südosthängen des Leithagebirges werden Pinot Blanc, Chardonnay, Neuburger und Grüner Veltliner sowie Blaufränkisch als gebietstypische Weine produziert, wobei eine kräftige, mineralisch-würzige Stilistik dominiert.

Der Himmel über Donnerskirchen!

Wenn der Kirschblütenweg direkt ins Himmelreich führt, befindet man sich mit großer Wahrscheinlichkeit in Donnerskirchen am Leithagebirge. Der Weg ist in diesem Fall natürlich nicht [...] Mehr lesen