Wein lagern – so geht´s richtig!

Wein-lagern

Wein lagern

Die richtige Flasche Wein ist ausgewählt, doch schon stellt sich die Frage: Wo den Wein lagern? Kommt sie in den Kühlschrank oder in den Keller? Kann die Flasche auch im Stehen aufbewahrt werden? Wer das gute Aroma seines Weines bewahren möchte, muss einige wichtige Dinge beachten. Dazu zählen nicht nur die Raumtemperatur, sondern auch die Luftfeuchtigkeit und Helligkeit. Des Weiteren muss auch auf die Sorte des Weins geachtet werden.

Warum die richtige Lagerung bei Wein eine Rolle spielt

Wer Wein lagern will, denkt oft zuerst an den heimischen Kühlschrank. Das ist an sich kein schlechter Ansatz, denn hohe Raumtemperaturen ab 21 Grad Celsius beschleunigen die Reifung und beeinflussen den Geschmack negativ. Allerdings hindert eine zu niedrige Temperatur den Wein auch daran, sein Aroma richtig zu entfalten. Ein weiteres Problem kann auftreten, wenn im Kühlschrank stark riechende Lebensmittel aufbewahrt werden. Ein Wein kann die Gerüche in seiner Umgebung absorbieren. Zuletzt können auch Probleme auftreten, wenn die Weinflasche mit einem Korken verschlossen ist. Wird eine Weinflasche nämlich stehend aufbewahrt, gelangt keine Feuchtigkeit in den Korken, so dass er austrocknet und der Wein oxidiert. Eine kurzfristige Aufbewahrung im Kühlschrank ist jedoch unbedenklich.

Wein lagern: Allgemeines

Um den Korken feucht zu halten, empfiehlt es sich, den Wein liegend zu lagern. Mittlerweile sind jedoch wegen der Knappheit an Kork, Plastikkorken oder Schraubverschlüsse weit verbreitet. Bei Flaschen, die nicht mit einem Korken verschlossen wurden, spielt es keine Rolle, ob sie liegend oder stehend gelagert werden. Weiterhin solltest du darauf achten, den Wein in der Dunkelheit deinen Wein zu lagern. Aus demselben Grund wird Wein auch häufiger in Bunt- als in Weißglasflaschen verkauft. Buntglas hält nämlich mehr UV-Strahlen ab. Ideale Orte zur Aufbewahrung sind unter anderem der eigene Keller, die Speisekammer oder ein spezieller Weinkühlschrank. Das Minimum an Luftfeuchtigkeit, um Wein zu lagern, beträgt 30 Prozent. Besser sind 50 und mehr.

Wie wird welcher Wein gelagert?

Als Faustregel gilt, dass neben dem Alkohol- auch der Gerbstoffgehalt bestimmt, wie lange ein Wein gelagert werden kann. Denn gerade schwere, hochwertige Weine mit hohem Gerbstoffgehalt verändern mit der Zeit ihren Geschmack. Auch die Reifung im Barriqué-Fass macht Wein länger haltbar. Ein fruchtiger Riesling wie unser Riesling „Zu Dürnstein“ vom Ried Loibenberg kann beispielsweise vor dem Verzehr ein bis zwei Jahre gelagert werden, während sich bei kräftigeren Weinsorten wie beim Merlot vom Weingut Bernhard Ernst fünf Jahre Lagerung bezahlt machen. Schwerere Weine wie der Barolo DOCG Pittatore 2013
entwickeln ihren Charakter erst nach fünf bis zehn Jahren. Zuletzt brauchen liebliche Spät- und Auslesen etwas länger als zehn Jahre, um den idealen Reifegrad zu erreichen.

Tipp aus der 9Weine-Redaktion

Ein Geheimtipp: Kauf mehrere Flaschen des selben Jahrgangs, um mehrere Jahre lang den Wein zu lagern. Danach kostest du mit ein paar Freunden die Unterschiede zwischen den verschiedenen Flaschen aus. Ihr werdet staunen, wie unterschiedlich Flaschen des selben Weins reifen können! Und zum Glück, kennen wir mit neunweine.at auch einen Ort, wo du so wunderbare Weine bekommst. Ganz egal, ob lange gelagert oder sofort genossen : 100% Genuss sind dir garantiert! 😉
Du möchtest noch mehr über Wein und seine Lagermöglichkeiten erfahren? Dann haben wir hier einen passenden Blogartikel über Weinkühlschränke für dich.