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Weingut Hans Igler

Mittelburgenland, Österreich

Über das Weingut

Die Erfolgsgeschichte des Weingutes Hans Igler beginnt mit nur einem Hektar in den 1960er Jahren mit der Gründung durch Hans Igler und seine Frau Maria. Mittlerweile ist der Betrieb auf 40 Hektar Fläche angewachsen. Bereits Ende der 1970er, Anfang der 1980er setzt der Rotweinpionier verstärkt auf die Qualität seiner Weine; zu einem Zeitpunkt, als noch viele Masse vor Klasse stellten.

Besonders die einheimischen Rebsorten, die hier schon seit Jahrhunderten angebaut werden, lagen ihm am Herzen. Auch heute noch sind es vor allem die Rotweinsorten – allen voran der Blaufränkisch – auf die man sich spezialisiert. Eine Vorreiterrolle kommt Hans Igler damals auch in Bezug auf den Einsatz von original-französischen Barriquefässern zu, von denen er erstmals 1981 die ersten 30 vom Chateau Latour in Bordeaux bezieht. Der Weg, den heute seine Tochter Waltraud Reisner-Igler mit Ehemann Wolfgang und Sohn Clemens verfolgen, wurde demnach damals schon vorgezeichnet. Mit einer konstant hohen Qualität sind sie bis heute dem Motto "Stillstand bedeutet Rückschritt" treu geblieben.

Die Betriebsphilosophie hat sich seit den vergangenen 50 Jahren nicht geändert, denn auch heute hat der Leitsatz "Mit dem Erreichten nie zufrieden sein und stets an der Verbesserung zu arbeiten", Gültigkeit. Die Qualität entsteht im Weingarten und dementsprechend wird gehandelt. Der naturnahe Weinbau, niedrige Hektarerträge, eine späte, schonende Lese, sowie die sorgfältige Weiterverarbeitung stellen die Grundlage der regionaltypischen Qualitätsweine dar. Weinkultur passiert aber nicht nur in, sondern auch auf der Flasche. Hans Igler hat das als erster erkannt und wieder war er der Wegbereiter: So entstand mit Professor Anton Lehmden Österreichs erste künstlerisch gestaltete Etikettenreihe.