Winzerhof Familie DOCKNER

Österreich

Kremstal

Über das Weingut

Die Erfolgsgeschichte des dynamischen Vater-Sohn-Gespanns ist eine endlose. Aus einstmals 3,5 ha Weingärten, die Sepp Dockner als Zwanzigjähriger (!) übernommen hatte, entstanden mittlerweile 45 ha Eigenfläche, dazu kommen nochmals 30 ha Traubenzukauf. Erstaunlich ist – neben den beachtlichen Dimensionen, die hier erreicht wurden – vor allem aber die Kontinuität, mit der die beiden Jahr für Jahrgroßartige Weine aus den unterschiedlichsten Bodenprofilen und Rebsorten keltern. Die Grünen Veltliner aus den Lagen Frauengrund, Oberfeld oder Lusthausberg zählen in ihren Kategorien ebenso zu den alljährlichen Vorzeigeweinen wie der Riesling Rosengarten oder seit kurzem der stilvolle Pinot Noir, der übrigens aus Weingärten der benachbarten Wachau stammt und – Originalzitat – „mit dem wir beweisen wollen, dass auch in der Wachau große Rotweine wachsen können“. Die kellertechnischen Voraussetzungen sind optimal, man legt besonderen Wert auf fruchtbetonte, sortentypische Weine und setzt einerseits auf längere Maischestandzeiten zur verbesserten Fruchtauslaugung aus den Schalen, andererseits auch auf den Einsatz von Kaltmazeration, um diesen Effekt noch zu erhöhen.

In den Kellern des Weinguts finden sich allerdings nicht nur blitzende Edelstahltanks, sondern auch eine Vielzahl von Eichenfässern mit geschnitzten Porträts, die von zahlreichen Weintaufen und ihren berühmten Taufpaten erzählen, welche sich in den Dockner’schen Gemäuern die Ehre gaben.

Seit Jahren macht Josef Dockner jun. – er ist Önologe und Kellermeister – von den besten Weinen des jeweiligen Jahrgangs nun auch „Privatfüllungen“, deren Vinifizierung, wie er uns versichert, „so aufwändig ist, dass es schon an Liebhaberei grenzt“. Einer von ihnen ist der Grüne Veltliner „Gudrun“, benamst nach der charmanten Gattin des Seniors, Mutter dreier Kinder und gleichzeitig Heurigenwirtin des Betriebes der andere heißt „Sepp“, ein Riesling aus den Toplagen Rosengarten und Gottschelle. Die Namensgebung ist alles andere als Zufall – selten erleben wir einen derart engen Zusammenhalt, begegnen wir so festen familiären Banden wie hier in dieser Göttweiger Winzerfamilie. Da erübrigt sich auch jede Frage nach den Gründen des Erfolgs – hierin liegt bereits die ganze Antwort...

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