9Weine
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EUR 
Wine Bottle
der Top-Lagen Flüsterer mit Charakter
Kremstal
Weingut Josef u. Philipp Bründlmayer

Grüner Veltliner Vordernberg Kremstal DAC Reserve 2015

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Weindaten

Produktgruppe Weisswein
Weingut Weingut Josef u. Philipp Bründlmayer
Region Österreich, Kremstal, Grafenegg
Rebsorte Grüner Veltliner
Geschmack trocken
Ausbau Stahltank und 500l Holzfässer
Trinkempfehlung 10-12°C
Alkoholgehalt 13,5 Vol.%
Nettofüllmenge (in Liter) 0,75l
Lagerpotenzial bis 2025
Gesetzliche Angaben enthält Sulfite
Artikelnummer 10100071

Weinbeschreibung

Der Gedersdorfer Vordernberg ist steil und sehr heiß. Er schaut mitten in die Sonne, die allerdings durch kühle Nordwestwinde gepuffert wird. Säure und Lebendigkeit kontern Kraft und reife Frucht – oh ja, das ist Veltliner wie wir in mögen:

Leuchtendes Grüngelb, Silberreflexe, zarte Kräuterwürze, Apfel, tabakige Nuancen, kandierte Orangenzesten. Komplex, saftige Kernobstnote, feiner Säurebogen, bereits gut zugänglich, mineralischer Rückgeschmack und tolles Reifepotenzial.

Der Gedersdorfer Vordernberg ist steil und sehr heiß. Er schaut mitten in die Sonne, die allerdings durch kühle Nordwestwinde gepuffert wird. Säure und Lebendigkeit kontern Kraft und reife Frucht – oh ja, das ist Veltliner [...] Mehr lesen

Über das Weingut

Über Winzersöhne, ihre Väter und die daraus entstehenden Konflikte könnte man leicht ein paar Bände füllen. Die beiden Bründlmayer, Josef und Philipp, würden darin allerdings nicht vorkommen - zu unspektakulär. Es scheint gelegentlich auch anders zu gehen und auch wenn Philipp heute die Regie am Weingut übernommen hat, spielt sein Vater immer noch eine entscheidende Rolle.

Kein Wunder, kennt er doch jeden Rebstock in den 52 Weingärten der Familie. Viele hat er selbst gepflanzt, manche wieder hochgepäppelt und andere einfach soweit gepflegt, dass sie die Intentionen der beiden, nämlich herkunftsspezifischen Weine in die Flasche zu bekommen, erfüllen. Stillstand war dabei schon für Josef ein Fremdwort und auch Philipp kann damit nichts anfangen. Und so setzt der Student der Önologie mit dem gleichen Impetus für Innovationen und Ideen das fort, was sein Vater 1980 begonnen hat.

Die Voraussetzungen sind freilich ungleich besser. Startete sein Vater das Projekt Weinbau noch ohne Pumpe und Keller, bewirtschaftet Philipp heute insgesamt 18 Hektar: das meiste davon ist Veltliner und befindet sich in Lagen, die zu den besten des Kremstals zählen. Moosburgerin, Gebling, Tiefenthal, Vordernberg & Steingraben stehen synonym für dichte und kraftvolle, aber auch lebendige und strukturierte Weine. Um diese Attribute vom Stock in die Flasche zu bekommen, verfolgt Philipp eine Handvoll Prinzipien, die sich aus einer bewussten Mischung aus TUN und BLEIBEN LASSEN zusammensetzen.

Kein Einsatz von Insektiziden und Herbiziden, keine Kunstdünger und keine Kaltvergärung stehen auf der Verzichtsseite, Handarbeit, mehrmalige Selektion und ein langer Ausbau auf der Hefe auf der TO DO-Liste. Der lokale Aspekt spielt dabei eine doppelte Rolle. Zum einen versucht er die natürlichen Verhältnisse exakt einzufangen, zum anderen gibt er autochthonen Sorten der Region, allem voran, dem Neuburger eine Chance. Der hat sich neben Riesling und Veltliner sukzessive zum Steckenpferd von Philipp entwickelt und hat neben einer saftigen Textur und vitalem Gerbstoff auch reife, exotische Frucht und feine Zitrusnoten im Aromatalon. Um das Terroir und seine Unterschiede so präzise wie möglich wiederzugeben, landet jede Lage in einem separaten Tank. Die großen Lagen werden entsprechend ausgebaut und haben jenseits der individuellen Lagen- und Winzerhandschrift auch Substanz, Charakter und Potenzial.

Über Winzersöhne, ihre Väter und die daraus entstehenden Konflikte könnte man leicht ein paar Bände füllen. Die beiden Bründlmayer, Josef und Philipp, würden darin allerdings nicht vorkommen - zu [...] Mehr lesen