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EUR 
Wine Bottle
Kraftvoller, finessenreicher GV
Kremstak
Weingut Thiery-Weber

Grüner Veltliner Kellerweingarten Reserve DAC 2015

Weindaten

Produktgruppe Weisswein
Weingut Weingut Thiery-Weber
Region Österreich, Kremstak, Rohrendorf
Rebsorte Grüner Veltliner
Geschmack trocken
Ausbau Im Edelstahltank
Trinkempfehlung 10-12°C
Alkoholgehalt 14,5 Vol.%
Nettofüllmenge (in Liter) 0,75l
Lagerpotenzial bis 2030
Gesetzliche Angaben enthält Sulfite
Artikelnummer 10100100

Weinbeschreibung

Ein sehr mächtiger Kraftprotz, dieser Lagenwein aus der Kremstal DAC Reserve Kategorie. Hier spürt man die Kraft, Finesse und die Muskeln.

Kein Wein für eine schnelle Nummer – hier wird Aufmerksamkeit und ein Vorspiel gefordert. Aber dann, Halloooooo.

Die Nase einladend nach Ananas, etwas Blütenhonig und Kräuter. Am Gaumen saftig, sehr präsent und vibrierend. Feine Fruchtsüße, Kraft und Harmonie bis in den langen Abgang hinein. Hier spürt man die Leidenschaft, das Feuer und die Größe von diesem Wein.

Unglaublich günstiger Preis für diese großartige Leistung. Da wird man schnell ein Fan davon....

Ein sehr mächtiger Kraftprotz, dieser Lagenwein aus der Kremstal DAC Reserve Kategorie. Hier spürt man die Kraft, Finesse und die Muskeln.

Kein Wein für eine schnelle Nummer – hier wird Aufmerksamkeit und ein Vorspiel [...] Mehr lesen

Über das Weingut

Schon mal einen Veltliner getrunken, der wie Pearl Jam schmeckt? No? Dann sollte man sich schleunigst an die Weinserie von Thiery-Weber machen, für die sich seit einiger Zeit Artur Toifl verantwortlich zeichnet. Der ordnet seine Weine ganz komparatistisch zwischen dem simplen Gedudel diverser Radiostationen und den zwölftonigen Kompositionen der Musikavantgarde ein. Kein Mainstream aber auch keine Experimente. Indierock, wenn man so will, Pearl Jam, wenn möglich.

Seit 2006 rockt Artur Rohrendorf und Umgebung und allen voran den Gebling. Dessen Löss hinterlässt tragende Riffs in seinen Veltlinern, das darunterliegende Konglomerat dagegen kontert mit intensiver Spannung am Gaumen – und sorgt dafür, dass sich auch Riesling auf Arturs wichtigster Lage wohl fühlt. Die ist jenseits der Geologie von diversen Mikroklimata beeinflusst, die speziell beim Riesling Geradlinigkeit und Strenge garantieren und dem Veltliner neben all seiner Würze und Kraft auch Struktur und Frische mit auf dem Weg geben. Balance ist alles: später im Wein sowieso, erst aber im Weingarten. Dafür übt Artur zum einen Verzicht (keine Herbizide, keine Insektizide) und setzt zudem auf intensive Begrünung, kontinuierlichen Humusaufbau und Biodiversität zwischen den Rebzeilen. Am Gebling genauso wie am Weinzierlberg und in der Sandgrube, seinen beiden Kremser Rieden, in denen neben dem allgegenwärtigen Veltliner auch der Zweigelt ausführlich zu Wort kommt.

Gelesen wird grundsätzlich nicht zu spät und immer per Hand, was den Vorteil der Selektion in sich birgt und den Nachteil, dass man gelegentlich auch mal ein paar Trauben übersieht. Diese übriggebliebenen Trauben hat man früher den Tagelöhnern überlassen, die sie sich daraufhin von den Reben pflückten und das im Volksmund 'Wolferln' nannten. Da es heute keine Tagelöhner mehr gibt, ein paar Trauben aber immer hängenbleiben, machen sich Artur und sein Team am Ende der Lese selbst auf den Weg in die Weingärten und keltern aus den gefundenen Trauben einen Gemischten Satz, der kräftig und reif, im Andenken an die alte Tradition 'Wolferl' genannt wird.

Der landet wie alle Weißweine nach einer kurzen Maischestandzeit im Edelstahltank und ruht danach für knapp ein Jahr auf der Feinhefe. Die roten Interpretationen landen in Holzfässern, Zweigelt in großen, Cabernet Sauvignon – für den man bei Thiery-Weber eine gewisse Reputation genießt – im Barrique. Bei allen Weinen steht die Lebendigkeit und der Trinkspaß im Vordergrund und genießen den Vorzug gegenüber Opulenz und Mächtigkeit, wobei sich – und da schließt sich der Kreis zu Pearl Jam’s geradlinigen Gitarrenpomp – beides beim besten Willen nicht ausschließen muss.

Schon mal einen Veltliner getrunken, der wie Pearl Jam schmeckt? No? Dann sollte man sich schleunigst an die Weinserie von Thiery-Weber machen, für die sich seit einiger Zeit Artur Toifl verantwortlich zeichnet. Der ordnet seine Weine ganz [...] Mehr lesen

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